Nachdem vor ein paar Tagen endlich die OpenBeta von Wewaii (ehemals Projekt Hawaii) gestartet ist, darf ich nun offiziell darüber schreiben. Während der Closed Beta bin ich nämlich sozusagen zum Fan geworden, weil es TG Nord hier wirklich geschafft hat, ein ganz neues Spielkonzept zu etablieren. Und mit Spielkonzept ist nicht gemeint, ein paar neue Grafiken aus einem exotischen Setting über das klassische Aufbau-Strategie-Konzept zu stülpen.
Bei Wewaii geht es darum, ein heruntergekommenes Hotel mitten im vermüllten Brachland zu einem florierenden Luxushotel aufzubauen. Dabei werden verschiedene Genres geschickt vermischt, so dass nahezu jeder Spielertyp einen Aspekt findet, der das Spiel für ihn interessant macht. Der Aufbau-Fan hat unzählige Gebäudetypen zur Auswahl, für Kapitalisten gibt es jede Menge Muschel-Dollar zu verdienen und Sims-Fans kommen dank vielfältiger Dekorationsoptionen auch auf ihre Kosten. Selbst für Rollenspieler hat man sich ein (zugegeben rudimentäres) Levelsystem ausgedacht, das einem hin und wieder ein gewisses „Juhu, Levelup“-Gefühl vermittelt.
Das Konzept von Wewaii gefällt nicht zuletzt dadurch, dass die Abläufe ständig mit frischen Ideen aufgelockert werden, die man so noch nicht gesehen hat. Grundsätzlich geht es wie gesagt darum, das Hotel zu einem Luxustempel aufzurüsten und die Konkurrenten auf der Wewaii-Insel auszustechen. Da unser Hotel zu Beginn wirklich nicht gerade sehr einladend aussieht, versuchen wir zunächst mit ein oder zwei Freizeitangeboten und ein paar Sonnenliegen einige weniger anspruchsvolle Urlauber zu uns zu locken. So kommt etwas Geld in die Kasse und wir können erstmal den ganzen Müll wegschaffen, der den Weg zum Strand verziert. Nach und nach entwickelt sich so die Hotelanlage und wenn wir erst das nötige Level erreicht haben, um größere Felsbrocken aus dem Weg zu schaffen, ist es an der Zeit, zu expandieren und weitere Angebote bereit zu stellen, um mehr und vor allem bessere Urlauber anzulocken.
Um überhaupt an Urlauber zu kommen, müssen wir am Flughafen die entsprechenden Flüge der (Billig-)Airlines überprüfen, um dann direkt vor Ort um die Passagiere zu buhlen. Das ganze läuft in einer Art Auktion ab, bei der jeder anwesende Hotelmanager mit Werbungspunkten auf einzelne Gäste bieten kann. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag und darf den Urlauber bei sich aufnehmen. Die Urlauber selbst unterscheiden sich in verschiedenen Merkmalen:
* Urlaubskasse: Je mehr Geld der Urlauber dabei hat, desto mehr kann er bei uns ausgeben.
* Urlaubsdauer: Sind die Urlauber schneller wieder weg, werden die Betten schneller wieder frei und können neu vermietet werden.
* Anspruch: Jeder Urlauber hat einen gewissen Anspruch, der in Sternen gemessen wird. Man sollte keine Urlauber zu sich locken, deren Ansprüchen man nicht gerecht werden kann, ein Zwei-Sterne-Urlauber wird mit billigen Plastik-Liegen schließlich nicht zufrieden zu stellen sein.
* Interessen: Jeder Urlauber hat einige Interessen, denen er im Urlaub nachgehen will. Diese Interessen können von bestimmten Gebäuden im Hotel erfüllt werden (Um z.B. sportbegeisterten Gästen etwas zu bieten, brauchen wir erstmal einen Sportplatz, usw.).
Auch hier spricht man wieder gekonnt verschiedene Spielertypen an: Da die Urlaubsdauer meistens bei über einem Tag (Echtzeit) liegt, reicht es für Gelegenheitsspieler aus, einmal am Tag kurz neue Gäste zu ersteigern und vielleicht einige Bauaufträge zu geben. Durch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten rund ums Hotel und der Möglichkeit, spontane Aktionen (Strandparties, Animation, etc.) zu starten, kann man sich aber auch sehr gut länger aufhalten und entspannt das eine oder andere Stündchen spielen. Sogar der Chat, den ich normalerweise bei solchen Spielen als erstes abschalte, stört nicht im geringsten und wirft ein gutes Licht auf die Community. (Was möglicherweise an der Tatsache liegt, dass man fremden Hotels keine Schlägertrupps vorbeischicken kann und es auch sonst nicht darum geht, die anderen Hotels dem Erdboden gleich zu machen. *g*)
Obwohl Wewaii als seitenfüllendes Flash-Game daherkommt, ist es weitgehend performant, und das trotz wirklich gelungener und hochauflösender Grafiken. Es macht schon Spaß, seinen kleinen Urlaubern zuzusehen und alle Details der Landschaft zu erkunden. Beim Zoomen stockt das Spiel selbst auf meinen Desktop-PC ab und zu, das trübt das Spielvergnügen aber nur minimal. Insgesamt bin ich tatsächlich begeistert und kann jedem nur empfehlen, selbst einen Blick auf das bis jetzt innovativste Spiel des Jahres zu werfen.
Nachdem vor ein paar Tagen endlich die Open Beta von Wewaii (ehemals Projekt Hawaii) gestartet ist, darf ich nun offiziell darüber schreiben. Während der Closed Beta bin ich nämlich sozusagen zum Fan geworden, weil es TG Nord hier wirklich geschafft hat, ein ganz neues Spielkonzept zu etablieren. Und mit Spielkonzept ist nicht gemeint, ein paar neue Grafiken aus einem exotischen Setting über das klassische Aufbau-Strategie-Konzept zu stülpen.
Bei Wewaii geht es darum, ein heruntergekommenes Hotel mitten im vermüllten Brachland zu einem florierenden Luxushotel aufzubauen. Dabei werden verschiedene Genres geschickt vermischt, so dass nahezu jeder Spielertyp einen Aspekt findet, der das Spiel für ihn interessant macht. Der Aufbau-Fan hat unzählige Gebäudetypen zur Auswahl, für Kapitalisten gibt es jede Menge Muschel-Dollar zu verdienen und Sims-Fans kommen dank vielfältiger Dekorationsoptionen auch auf ihre Kosten. Selbst für Rollenspieler hat man sich ein (zugegeben rudimentäres) Levelsystem ausgedacht, das einem hin und wieder ein gewisses „Juhu, Levelup“-Gefühl vermittelt.
Das Konzept von Wewaii gefällt nicht zuletzt dadurch, dass die Abläufe ständig mit frischen Ideen aufgelockert werden, die man so noch nicht gesehen hat. Grundsätzlich geht es wie gesagt darum, das Hotel zu einem Luxustempel aufzurüsten und die Konkurrenten auf der Wewaii-Insel auszustechen. Da unser Hotel zu Beginn wirklich nicht gerade sehr einladend aussieht, versuchen wir zunächst mit ein oder zwei Freizeitangeboten und ein paar Sonnenliegen einige weniger anspruchsvolle Urlauber zu uns zu locken. So kommt etwas Geld in die Kasse und wir können erstmal den ganzen Müll wegschaffen, der den Weg zum Strand verziert. Nach und nach entwickelt sich so die Hotelanlage und wenn wir erst das nötige Level erreicht haben, um größere Felsbrocken aus dem Weg zu schaffen, ist es an der Zeit, zu expandieren und weitere Angebote bereit zu stellen, um mehr und vor allem bessere Urlauber anzulocken.
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Die Hotelansicht
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Flughafen
Um überhaupt an Urlauber zu kommen, müssen wir am Flughafen die entsprechenden Flüge der (Billig-)Airlines überprüfen, um dann direkt vor Ort um die Passagiere zu buhlen. Das ganze läuft in einer Art Auktion ab, bei der jeder anwesende Hotelmanager mit Werbungspunkten auf einzelne Gäste bieten kann. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag und darf den Urlauber bei sich aufnehmen. Die Urlauber selbst unterscheiden sich in verschiedenen Merkmalen:
- Urlaubskasse: Je mehr Geld der Urlauber dabei hat, desto mehr kann er bei uns ausgeben.
- Urlaubsdauer: Sind die Urlauber schneller wieder weg, werden die Betten schneller wieder frei und können neu vermietet werden.
- Anspruch: Jeder Urlauber hat einen gewissen Anspruch, der in Sternen gemessen wird. Man sollte keine Urlauber zu sich locken, deren Ansprüchen man nicht gerecht werden kann, ein Zwei-Sterne-Urlauber wird mit billigen Plastik-Liegen schließlich nicht zufrieden zu stellen sein.
- Interessen: Jeder Urlauber hat einige Interessen, denen er im Urlaub nachgehen will. Diese Interessen können von bestimmten Gebäuden im Hotel erfüllt werden (Um z.B. sportbegeisterten Gästen etwas zu bieten, brauchen wir erstmal einen Sportplatz, usw.).
Auch hier spricht man wieder gekonnt verschiedene Spielertypen an: Da die Urlaubsdauer meistens bei über einem Tag (Echtzeit) liegt, reicht es für Gelegenheitsspieler aus, einmal am Tag kurz neue Gäste zu ersteigern und vielleicht einige Bauaufträge zu geben. Durch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten rund ums Hotel und der Möglichkeit, spontane Aktionen (Strandparties, Animation, etc.) zu starten, kann man sich aber auch sehr gut länger aufhalten und entspannt das eine oder andere Stündchen spielen. Sogar der Chat, den ich normalerweise bei solchen Spielen als erstes abschalte, stört nicht im geringsten und wirft ein gutes Licht auf die Community. (Was möglicherweise an der Tatsache liegt, dass man fremden Hotels keine Schlägertrupps vorbeischicken kann und es auch sonst nicht darum geht, die anderen Hotels dem Erdboden gleich zu machen. *g*)
Obwohl Wewaii als seitenfüllendes Flash-Game daherkommt, ist es weitgehend performant, und das trotz wirklich gelungener und hochauflösender Grafiken. Es macht schon Spaß, seinen kleinen Urlaubern zuzusehen und alle Details der Landschaft zu erkunden. Beim Zoomen stockt das Spiel selbst auf meinen Desktop-PC ab und zu, das trübt das Spielvergnügen aber nur minimal. Insgesamt bin ich tatsächlich begeistert und kann jedem nur empfehlen, selbst einen Blick auf das bis jetzt innovativste Spiel des Jahres zu werfen.
Wewaii
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immoment spiele ich ja travian, wenn ich da mal fertig bin probier ich das vllt auch mal aus
Teudorum
18. Mai 2009 um 09:05
Ich werde das Spiel auch mal gerne probieren.Es klingt sehr interessant.Danke für den Tipp:)Ich bin mal gespannt.
David
19. Mai 2009 um 07:36
Kann ich wirklich nur empfehlen, einen Blick ist es auf jeden Fall wert!
Sascha
19. Mai 2009 um 08:06
Wewaii ist jetzt aus dem Betatest raus und hat auch eine Demo veröffentlicht, in der sich die Bedienung und vieles andere mehr ausprobieren lassen.
Den Langzeitspielspaß bekommt man nach wie vor nur durch kostenlos anmelden und regelmäßig spielen mit
Bulleye
12. August 2009 um 10:48
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i am some jobes on your compny and i am good boy ok
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arman self
3. Mai 2011 um 10:54
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Exhitcris
10. Dezember 2011 um 14:18