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Archiv für Juni 2009

Koks und Nutten

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Jaja, es geht noch um Browserspiele, auch wenn der Titel anderes vermuten lässt. Ich will auch nicht ein paar zusätzliche Klicks mit allseits beliebten Schlagworten abgreifen… Beim Nuttenspiel geht es tatsächlich darum, sich eine Prostituierte auszusuchen und diese durch diverse Aufgaben und Catfights zur gefragtesten Hure der Stadt zu machen. Das klingt irgendwie nach Porno und irgendwie auch bescheuert, ist aber bedauerlicherweise nur zweiteres.

Das Nuttenspiel ist ein typisches Charactergame, bei dem regelmäßig “Quests” (also beschriftete Ladebalken) absolviert werden, um Erfahrungspunkte zusammeln, um weiter aufzusteigen, um bessere Ausrüstung kaufen zu können, um neue Quests zu absolvieren, um … Die Aufgaben ranken sich dabei um das, was Bordsteinschwalben halt so machen, die verfügbare Ausrüstung klingt eher nach Beate-Uhse-Katalog und die Premiumwährung wird stilecht in Liebeskugeln gezählt. Abgesehen davon, dass das sowieso schon nicht gerade spannungsgeladene Genre nicht durch frische Ideen aufgelockert wird, hat man beim Spielen ständig das Gefühl, versehentlich in den Spam-Ordner seines Mail-Postfachs geraten zu sein. Hier hätte etwas mehr Abwechslung und vielleicht ein professioneller Texter schon einiges rausreißen können.

Das Profil

Das Profil

Wer gehofft hat, seinen Spielspaß zumindest durch einige hübsche Mädels steigern zu können, wird ebenfalls enttäuscht. Erst ab Charakterlevel 3 (ca. 3-4 Tage Spielzeit) wird die eigene Bildschirm-Schönheit etwas freizügiger, wer nackte Haut sehen will, muss allerdings zwangsweise in Premiumwährung investieren. Das will aber vermutlich nicht wirklich jemand, schließlich reden wir hier von ein paar mittelprächtig gerenderten 3D-Babes. Vielleicht findet der eine oder andere ja doch Geschmack daran, mein Ding war’s jedenfalls nicht…

Geschrieben von Sascha

29. Juni 2009 um 23:45

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Schöner bauen

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Für gewöhnlich nehme ich mir nach gescheiterten Aufbaustrategie-Versuchen vor, sowas nie mehr zu spielen, weil’s einfach keinen Spaß macht. Zum Glück ist mein Durchhaltevermögen bei solchen Vorsätzen nicht besonders hoch, sonst hätte ich wohl nie Evony entdeckt. Evony ist eins von den Spielen, die einen auf ihren Werbebannern mit nett gezeichneten Babes anlocken, die man dann im Spiel nie wieder sieht. Gut, es geht noch schlimmer, wie man an so Spielen wie RumbleRace Downtown sieht: Das Babe vom Banner taucht im Spiel dauernd auf, aber dafür ist das Spiel dermaßen langweilig, dass ich’s trotzdem nach 30 Minuten aufgegeben hab…

Aber zurück zum Thema! Evony ist ein Aufbaustrategiespiel mit jeder Menge Gebäuden, Einheiten, Forschung und so weiter… Mehr gibt’s an der Stelle nicht zu sagen, ich will lieber direkt zu den Punkten kommen, die Evony von den anderen drölfzigtausend Spielen gleicher Machart unterscheiden. Allem voran fällt direkt auf, dass einen hier nicht das HTML-gewordene Excel-Sheet begrüßt, das sich durch die deutsche und internationale Browserspielbranche gefressen hat. Evony kommt mit einem schicken, übersichtlichen Flash-Client daher und überzeugt so optisch auf ganzer Linie. Was anfangs nur gefällt, erweist sich schnell als praktisch und leicht bedienbar, und die unvermeidbaren Tabellenansichten werden nur selten noch benötigt.

Neben den üblichen Features vieler Aufbaustrategiespiele glänzt Evony durch einige gute Ideen, die das Spielerlebnis, gerade am Anfang, auflockern. So gibt es beispielsweise umfangreiche Questreihen zu allen Themen, die im Spiel von Gewicht sind. Die Quests sind dabei einfach strukturiert, bieten einen guten Einstieg in die Mechanismen des Spiels und es sind wirklich, wirklich viele! Bis alle Quests erledigt sind, interessiert einen das Mikromanagement einer Siedlung sowieso nicht mehr, insofern handelt es sich hier einfach um ein riesiges Tutorial. Erwähnenswert ist auch die tägliche Quest, die einem ein magisches Amulett beschert, das man dann beim Roulette einsetzen kann. Das Roulette ist ein kleines Glücksspiel, das für jedes eingesetzte Amulett einen zufälligen Premium-Gegenstand auswirft. Dadurch kommen auch wir Casual-Spieler in den Genuss magischer Schriftrollen, die die Bauzeit bestimmter Gebäude verkürzen, oder eben anderer nützlicher Items, die sonst nur für Bares zu erhalten sind.

Ein weiterer Pluspunkt (der bei mir wahrscheinlich für den Langzeitspaß gesorgt hat) ist die Einsteigerfreundlichkeit des Spiels. Die Karte ist nicht so überfüllt, dass nach wenigen Tagen schon der erste Nachbar vor der Tür steht und alles niedermacht. Die entsprechenden Quests führen den Spieler langsam ins Kampfsystem ein, und an den umliegenden neutralen Barbaren-Städten lässt sich hervorragend üben. Auch die benachbarten Landschaftsfelder können erobert werden, um geringe Produktionsboni und magische Gegenstände zu erhalten. Dadurch wird der Umgang mit der eigenen Armee schnell zur Routinesache, ohne dass man sich direkt Feinde machen muss.

Vielleicht liegt es nur an meinem Server, vielleicht ist Evony einfach etwas langsamer als andere Strategiespiele, es kommt zumindest bei mir mehr Spielspaß auf, wenn ich am Anfang genug Zeit habe, mir alles anzusehen, bevor’s richtig los geht. Wem das ähnlich geht, der wird bei Evony nicht enttäuscht werden und sollte in jedem Fall mal einen Blick riskieren.

Evony

Geschrieben von Sascha

23. Juni 2009 um 17:00

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ESCAPA

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Ja, ich mag Reaktionsspiele. ESCAPA ist leider kein echtes Reaktionsspiel, da sich die Figuren immer gleich bewegen und man mit etwas Erinnerungsvermögen  nach ein paar Durchläufen schon weiß, wo man sich hinbewegen muss… Trotzdem, es gibt eine persönliche Bestzeit zu verbessern, works for me! ;)
ESCAPA

Ja, ich mag Reaktionsspiele. ESCAPA ist leider kein echtes Reaktionsspiel, da sich die Figuren immer gleich bewegen und man mit etwas Erinnerungsvermögen  nach ein paar Durchläufen schon weiß, wo man sich hinbewegen muss… Trotzdem, es gibt eine persönliche Bestzeit zu verbessern, works for me! ;)

ESCAPA

Geschrieben von Sascha

15. Juni 2009 um 11:03

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Ein Killerspiel…

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Nach dem etwas inflationären Gebrauch des Wortes in den Medien dachte ich mir, ich schreibe mal über ein echtes, wirkliches Killerspiel, das den Namen auch verdient. Sniper Assassin 3 ist das neueste Spiel aus der Reihe der sogenannten “Stickman-Sniper-Games”. Genretypisch übernimmt der Spieler bei SA3 die Rolle eines (Strichmännchen-)Auftragskillers, der auf verschiedenste Arten seine (Strichmännchen-)Opfer erledigen muss. Dabei reichen die Missionen von einfachen “Erschieße-das-Opfer”-Aufträgen zu kompliziert konstruierten Kausalketten und Geschicklichkeits- bzw. Schnelligkeitsspielchen.

Alle Spiele haben dabei die gleiche Fadenkreuz-Perspektive, die immer nur den Blick auf einen Teil des Geschehens freigibt und es so dem Spieler erschwert, den Überblick zu behalten. Da kommt es schon mal vor, dass aus Versehen das falsche Ziel eliminiert wird, was meistens mit einem einfachen Missions-Restart behoben werden kann. Genau das macht auch den Reiz der Sniper-Games aus, denn letztenendes geht es immer darum, das richtige Ziel zu identifizieren. Zu diesem Zweck gibt es vor der Mission eine Reihe von Hinweisen, die zur Auffindung des Zieles führen sollen. Sniper Assassin bietet wenig neues (bis auf die zugegebenermaßen originelle “Befragungs-Mission” *g* ), das ist aber auch gar nicht nötig und für ein wenig Pausenspaß reicht’s allemal. Vorausgesetzt natürlich man möchte fortan zur akut amokgefährdeten und generell unsozialisierbaren Randgruppe der Killerspieler gehören – oder gehört schon dazu, so wie ich. ;)

Sniper Assassin 3

Sniper Assassin 3

Weitere Links:

Sniper Assassin
Sniper Assassin 2
Diverse Sniper Games

Geschrieben von Sascha

14. Juni 2009 um 22:18

Veröffentlicht in Flash-Spiele

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Monkey Island ist tot, …

mit 4 Kommentaren

… lang lebe Monkey Island! Nachdem ich gerade einen ketzerischen Artikel darüber verfassen wollte, wie toll doch The Book of Unwritten Tales ist (und das ist es wirklich) und dass Monkey Island einen würdigen Nachfolger gefunden hat, trifft mich an diesem wundervollen Montagmorgen die wohl beste Nachricht des Jahres wie ein freudig erregender Schlag ins Gesicht!

Es wird einen nächsten Teil geben! Das ganze “Ob der wohl gut wird”- und “Fortsetzungen sind Mist”-Gerede kommt später, jetzt wird erstmal gefreut :)

Geschrieben von Sascha

2. Juni 2009 um 08:11

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Schwarz-Weiß

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Nachdem Armorgames vor kurzem den vierten Teil des Flash-Klassikers Shift veröffentlich hat, will ich an dieser Stelle kurz auf dieses wirklich innovative Spielprinzip hinweisen. Für diejenigen, die es nicht kennen: Shift ist auf den ersten Blick ein klassisches Jump-and-Run-Spiel mit einfacher, aber stylischer Schwarz-Weiß-Grafik. Die ganze Genialität des Spiels offenbart sich aber erst bei Druck auf die Shift-Taste: Die ganze Karte dreht sich um 180 Grad, die Spielfigur wechselt die Farbe und wird am Untergrund gespiegelt. Was vorher Wände und Böden waren, sind jetzt Räume und Wege. Klingt seltsam, und das ist es auch, aber nach einigen Minuten Eingewöhnungszeit ist das shiften in Fleisch und Blut übergegangen. Ziel ist es stets, das aktuelle Level durch eine der Türen zu verlassen und so in der Story (ja, die gibt es auch…irgendwie) weiter zu kommen. Mit jedem Teil sind neue Ideen und Extras hinzugekommen, und so sind auch mit Shift 4 einige Neuerungen eingeführt worden, die es hier zu erkunden gilt.

Weitere Links:
Shift
Shift 2
Shift 3

Shift 4

Shift 4

Geschrieben von Sascha

1. Juni 2009 um 23:02

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