Artikel getaggt mit ‘Aufbaustrategie’
Gallendor Battlegrounds
Um entsprechenden Bedenken gleich vorzubeugen: Gallendor Battlegrounds hat nichts mit Quests of Gallendor zu tun, gamelabs hat lediglich den Namen übernommen, um vom Bekanntheitsgrad des doch ziemlich weit verbreiteten Charactergames zu profitieren. Bei Gallendor Battlegrounds handelt es sich um ein Aufbau-Strategiespiel, das einigen vielleicht bekannt vorkommt. Tatsächlich ist GB eine modifizierte Version des deutschen Spiels Demonlords. Wer einen dreisten Plagiatsversuch vermutet, wird allerdings enttäuscht, denn wie im Demonlords-Forum nachzulesen, hat der Entwickler mit den GB-Machern kooperiert. Das kann ich ihm auch nicht verdenken, schließlich hat er mit Demonlords ein ziemlich gutes Browserspiel geschaffen und damit etwas Geld verdienen zu wollen, ist ja kein Verbrechen.
Gallendor Battlegrounds ist aber keine reine Kopie, sondern vielmehr ein Fork von Demonlords. Die meisten Grafiken wurden geändert, sowie das Gameplay „massentauglicher“ gemacht. Was diese Veränderungen letztendlich bringen, wird sich zeigen, positiv wird sich vermutlich vor allem die erhöhte Manpower beim Content bemerkbar machen. Für alle, die Demonlords/Gallendor Battlegrounds noch nicht kennen, hier ein kurzer Überblick.
- Die Siedlungsansicht
- Die Karte
Demonlords ist ein handelsübliches Aufbau-Strategiespiel im Fantasy-Setting, das sich durch Features wie z.B. einem persönlichen Avatar, Monsterjagden, Quests und einem riesigen Tech- und Forschungstree von den einfacheren Konkurrenten abhebt. Alle Einheiten erhalten, wie der eigene Avatar auch, für jeden Kampf Erfahrungspunkte und steigen so immer weiter auf. Die Truppen können zusätzlich mit erforschten Zaubern und magischen Gegenständen ausgerüstet werden. Demonlords ist außerdem bekannt für seine eingeschworene Community, die dem Spiel größtenteils schon seit vielen Versionen treu ist und nicht zuletzt zur Atmosphäre und Spieltiefe beiträgt.
Wer ein wirklich sympathisches Strategie-Spiel sucht, das nicht mit Millionen von Usern protzen kann, aber dafür ein angenehmes Spielgefühl mitbringt, sollte sich Demonlords ansehen. Für die Casualgamer unter uns ist wohl Gallendor Battlegrounds die bessere Wahl…
Schöner bauen
Für gewöhnlich nehme ich mir nach gescheiterten Aufbaustrategie-Versuchen vor, sowas nie mehr zu spielen, weil’s einfach keinen Spaß macht. Zum Glück ist mein Durchhaltevermögen bei solchen Vorsätzen nicht besonders hoch, sonst hätte ich wohl nie Evony entdeckt. Evony ist eins von den Spielen, die einen auf ihren Werbebannern mit nett gezeichneten Babes anlocken, die man dann im Spiel nie wieder sieht. Gut, es geht noch schlimmer, wie man an so Spielen wie RumbleRace Downtown sieht: Das Babe vom Banner taucht im Spiel dauernd auf, aber dafür ist das Spiel dermaßen langweilig, dass ich’s trotzdem nach 30 Minuten aufgegeben hab…
Aber zurück zum Thema! Evony ist ein Aufbaustrategiespiel mit jeder Menge Gebäuden, Einheiten, Forschung und so weiter… Mehr gibt’s an der Stelle nicht zu sagen, ich will lieber direkt zu den Punkten kommen, die Evony von den anderen drölfzigtausend Spielen gleicher Machart unterscheiden. Allem voran fällt direkt auf, dass einen hier nicht das HTML-gewordene Excel-Sheet begrüßt, das sich durch die deutsche und internationale Browserspielbranche gefressen hat. Evony kommt mit einem schicken, übersichtlichen Flash-Client daher und überzeugt so optisch auf ganzer Linie. Was anfangs nur gefällt, erweist sich schnell als praktisch und leicht bedienbar, und die unvermeidbaren Tabellenansichten werden nur selten noch benötigt.
- Die Landkarte
- Die Stadt
Neben den üblichen Features vieler Aufbaustrategiespiele glänzt Evony durch einige gute Ideen, die das Spielerlebnis, gerade am Anfang, auflockern. So gibt es beispielsweise umfangreiche Questreihen zu allen Themen, die im Spiel von Gewicht sind. Die Quests sind dabei einfach strukturiert, bieten einen guten Einstieg in die Mechanismen des Spiels und es sind wirklich, wirklich viele! Bis alle Quests erledigt sind, interessiert einen das Mikromanagement einer Siedlung sowieso nicht mehr, insofern handelt es sich hier einfach um ein riesiges Tutorial. Erwähnenswert ist auch die tägliche Quest, die einem ein magisches Amulett beschert, das man dann beim Roulette einsetzen kann. Das Roulette ist ein kleines Glücksspiel, das für jedes eingesetzte Amulett einen zufälligen Premium-Gegenstand auswirft. Dadurch kommen auch wir Casual-Spieler in den Genuss magischer Schriftrollen, die die Bauzeit bestimmter Gebäude verkürzen, oder eben anderer nützlicher Items, die sonst nur für Bares zu erhalten sind.
Ein weiterer Pluspunkt (der bei mir wahrscheinlich für den Langzeitspaß gesorgt hat) ist die Einsteigerfreundlichkeit des Spiels. Die Karte ist nicht so überfüllt, dass nach wenigen Tagen schon der erste Nachbar vor der Tür steht und alles niedermacht. Die entsprechenden Quests führen den Spieler langsam ins Kampfsystem ein, und an den umliegenden neutralen Barbaren-Städten lässt sich hervorragend üben. Auch die benachbarten Landschaftsfelder können erobert werden, um geringe Produktionsboni und magische Gegenstände zu erhalten. Dadurch wird der Umgang mit der eigenen Armee schnell zur Routinesache, ohne dass man sich direkt Feinde machen muss.
Vielleicht liegt es nur an meinem Server, vielleicht ist Evony einfach etwas langsamer als andere Strategiespiele, es kommt zumindest bei mir mehr Spielspaß auf, wenn ich am Anfang genug Zeit habe, mir alles anzusehen, bevor’s richtig los geht. Wem das ähnlich geht, der wird bei Evony nicht enttäuscht werden und sollte in jedem Fall mal einen Blick riskieren.
Reif für die Insel
Nachdem vor ein paar Tagen endlich die Open Beta von Wewaii (ehemals Projekt Hawaii) gestartet ist, darf ich nun offiziell darüber schreiben. Während der Closed Beta bin ich nämlich sozusagen zum Fan geworden, weil es TG Nord hier wirklich geschafft hat, ein ganz neues Spielkonzept zu etablieren. Und mit Spielkonzept ist nicht gemeint, ein paar neue Grafiken aus einem exotischen Setting über das klassische Aufbau-Strategie-Konzept zu stülpen.
Rise of Gods
Nachdem ich ja nun schon mehrfach darauf hingewiesen habe, dass ich Rise of Gods spiele, sollte ich jetzt auch endlich mal was dazu sagen. Ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich immernoch nicht genau weiß, was ich davon halten soll. ROG ist ein klassisches Aufbaustrategie-Spiel im Mittelalter/Fantasy-Setting, wie immer werden Rohstoffe abgebaut, Einheiten gebaut, Gegner verhauen, eigentlich nichts besonderes. Was ich hier allerdings interessant fand, ist sozusagen der „göttliche Aspekt“, denn statt eines schnöden Königs verkörpern wir hier gleich einen Gott. Den Rest des Beitrags lesen »
KingsAge
Das Problem bei vielen Browserspielen ist, dass man sich tatsächlich durchlesen sollte, worum’s geht. Gut, man kann auch einfach drauf losspielen und sich in seiner Naivität erfreuen, wie gut alles läuft. Heute musste ich erfahren, wie so etwas endet: Man loggt sich eines schönen Morgens ein und stellt fest, dass alles, was man in den letzten Wochen in bester „Sim City“-Manier aufgebaut hatte, jetzt einem gewissen PrimusInterPares gehört… Den Rest des Beitrags lesen »
Rise of Gods – Beta
Am Samstag beginnt die (von mir) heiß ersehnte Beta von Rise of Gods. Eigentlich bin ich aufbaustrategie-technisch gerade etwas überversorgt mit Kingsage und Demonlords, aber das kann ich mir nicht entgehen lassen. Wer sich noch an das gute alte Populous erinnert (das ist fast 20 Jahre her, kaum zu glauben), dem wird’s bei Rise of Gods die Tränen in die Augen treiben. Endlich wieder Gott sein! Endlich wieder die Welt nach den eigenen Vorstellungen formen und seinen Anhängern Frieden, Glück und Reichtum bescheren (und den Anhängern der anderen den Boden unter den Füßen wegklicken und ihnen beim Ertrinken zusehen *g*).
An Populous wird Rise of Gods selbstverständlich nicht herankommen, aber trotzdem bin ich auf das doch zugegebenermaßen sehr reizvolle Setting und die Umsetzung gespannt. Wir werden sehen (und lesen)…







