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Gallendor Battlegrounds

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Um entsprechenden Bedenken gleich vorzubeugen: Gallendor Battlegrounds hat nichts mit Quests of Gallendor zu tun, gamelabs hat lediglich den Namen übernommen, um vom Bekanntheitsgrad des doch ziemlich weit verbreiteten Charactergames zu profitieren. Bei Gallendor Battlegrounds handelt es sich um ein Aufbau-Strategiespiel, das einigen vielleicht bekannt vorkommt. Tatsächlich ist GB eine modifizierte Version des deutschen Spiels Demonlords. Wer einen dreisten Plagiatsversuch vermutet, wird allerdings enttäuscht, denn wie im Demonlords-Forum nachzulesen, hat der Entwickler mit den GB-Machern kooperiert. Das kann ich ihm auch nicht verdenken, schließlich hat er mit Demonlords ein ziemlich gutes Browserspiel geschaffen und damit etwas Geld verdienen zu wollen, ist ja kein Verbrechen.

Gallendor Battlegrounds ist aber keine reine Kopie, sondern vielmehr ein Fork von Demonlords. Die meisten Grafiken wurden geändert, sowie das Gameplay „massentauglicher“ gemacht. Was diese Veränderungen letztendlich bringen, wird sich zeigen, positiv wird sich vermutlich vor allem die erhöhte Manpower beim Content bemerkbar machen. Für alle, die Demonlords/Gallendor Battlegrounds noch nicht kennen, hier ein kurzer Überblick.

Demonlords ist ein handelsübliches Aufbau-Strategiespiel im Fantasy-Setting, das sich durch Features wie z.B. einem persönlichen Avatar, Monsterjagden, Quests und einem riesigen Tech- und Forschungstree von den einfacheren Konkurrenten abhebt. Alle Einheiten erhalten, wie der eigene Avatar auch, für jeden Kampf Erfahrungspunkte und steigen so immer weiter auf. Die Truppen können zusätzlich mit erforschten Zaubern und magischen Gegenständen ausgerüstet werden. Demonlords ist außerdem bekannt für seine eingeschworene Community, die dem Spiel größtenteils schon seit vielen Versionen treu ist und nicht zuletzt zur Atmosphäre und Spieltiefe beiträgt.

Wer ein wirklich sympathisches Strategie-Spiel sucht, das nicht mit Millionen von Usern protzen kann, aber dafür ein angenehmes Spielgefühl mitbringt, sollte sich Demonlords ansehen. Für die Casualgamer unter uns ist wohl Gallendor Battlegrounds die bessere Wahl…

Demonlords
Gallendor Battlegrounds

Geschrieben von Sascha

25. August 2009 um 22:24

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Schöner bauen

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Für gewöhnlich nehme ich mir nach gescheiterten Aufbaustrategie-Versuchen vor, sowas nie mehr zu spielen, weil’s einfach keinen Spaß macht. Zum Glück ist mein Durchhaltevermögen bei solchen Vorsätzen nicht besonders hoch, sonst hätte ich wohl nie Evony entdeckt. Evony ist eins von den Spielen, die einen auf ihren Werbebannern mit nett gezeichneten Babes anlocken, die man dann im Spiel nie wieder sieht. Gut, es geht noch schlimmer, wie man an so Spielen wie RumbleRace Downtown sieht: Das Babe vom Banner taucht im Spiel dauernd auf, aber dafür ist das Spiel dermaßen langweilig, dass ich’s trotzdem nach 30 Minuten aufgegeben hab…

Aber zurück zum Thema! Evony ist ein Aufbaustrategiespiel mit jeder Menge Gebäuden, Einheiten, Forschung und so weiter… Mehr gibt’s an der Stelle nicht zu sagen, ich will lieber direkt zu den Punkten kommen, die Evony von den anderen drölfzigtausend Spielen gleicher Machart unterscheiden. Allem voran fällt direkt auf, dass einen hier nicht das HTML-gewordene Excel-Sheet begrüßt, das sich durch die deutsche und internationale Browserspielbranche gefressen hat. Evony kommt mit einem schicken, übersichtlichen Flash-Client daher und überzeugt so optisch auf ganzer Linie. Was anfangs nur gefällt, erweist sich schnell als praktisch und leicht bedienbar, und die unvermeidbaren Tabellenansichten werden nur selten noch benötigt.

Neben den üblichen Features vieler Aufbaustrategiespiele glänzt Evony durch einige gute Ideen, die das Spielerlebnis, gerade am Anfang, auflockern. So gibt es beispielsweise umfangreiche Questreihen zu allen Themen, die im Spiel von Gewicht sind. Die Quests sind dabei einfach strukturiert, bieten einen guten Einstieg in die Mechanismen des Spiels und es sind wirklich, wirklich viele! Bis alle Quests erledigt sind, interessiert einen das Mikromanagement einer Siedlung sowieso nicht mehr, insofern handelt es sich hier einfach um ein riesiges Tutorial. Erwähnenswert ist auch die tägliche Quest, die einem ein magisches Amulett beschert, das man dann beim Roulette einsetzen kann. Das Roulette ist ein kleines Glücksspiel, das für jedes eingesetzte Amulett einen zufälligen Premium-Gegenstand auswirft. Dadurch kommen auch wir Casual-Spieler in den Genuss magischer Schriftrollen, die die Bauzeit bestimmter Gebäude verkürzen, oder eben anderer nützlicher Items, die sonst nur für Bares zu erhalten sind.

Ein weiterer Pluspunkt (der bei mir wahrscheinlich für den Langzeitspaß gesorgt hat) ist die Einsteigerfreundlichkeit des Spiels. Die Karte ist nicht so überfüllt, dass nach wenigen Tagen schon der erste Nachbar vor der Tür steht und alles niedermacht. Die entsprechenden Quests führen den Spieler langsam ins Kampfsystem ein, und an den umliegenden neutralen Barbaren-Städten lässt sich hervorragend üben. Auch die benachbarten Landschaftsfelder können erobert werden, um geringe Produktionsboni und magische Gegenstände zu erhalten. Dadurch wird der Umgang mit der eigenen Armee schnell zur Routinesache, ohne dass man sich direkt Feinde machen muss.

Vielleicht liegt es nur an meinem Server, vielleicht ist Evony einfach etwas langsamer als andere Strategiespiele, es kommt zumindest bei mir mehr Spielspaß auf, wenn ich am Anfang genug Zeit habe, mir alles anzusehen, bevor’s richtig los geht. Wem das ähnlich geht, der wird bei Evony nicht enttäuscht werden und sollte in jedem Fall mal einen Blick riskieren.

Evony

Geschrieben von Sascha

23. Juni 2009 um 17:00

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Reif für die Insel

mit 6 Kommentaren

Nachdem vor ein paar Tagen endlich die OpenBeta von Wewaii (ehemals Projekt Hawaii) gestartet ist, darf ich nun offiziell darüber schreiben. Während der Closed Beta bin ich nämlich sozusagen zum Fan geworden, weil es TG Nord hier wirklich geschafft hat, ein ganz neues Spielkonzept zu etablieren. Und mit Spielkonzept ist nicht gemeint, ein paar neue Grafiken aus einem exotischen Setting über das klassische Aufbau-Strategie-Konzept zu stülpen.
Bei Wewaii geht es darum, ein heruntergekommenes Hotel mitten im vermüllten Brachland zu einem florierenden Luxushotel aufzubauen. Dabei werden verschiedene Genres geschickt vermischt, so dass nahezu jeder Spielertyp einen Aspekt findet, der das Spiel für ihn interessant macht. Der Aufbau-Fan hat unzählige Gebäudetypen zur Auswahl, für Kapitalisten gibt es jede Menge Muschel-Dollar zu verdienen und Sims-Fans kommen dank vielfältiger Dekorationsoptionen auch auf ihre Kosten. Selbst für Rollenspieler hat man sich ein (zugegeben rudimentäres) Levelsystem ausgedacht, das einem hin und wieder ein gewisses „Juhu, Levelup“-Gefühl vermittelt.
Das Konzept von Wewaii gefällt nicht zuletzt dadurch, dass die Abläufe ständig mit frischen Ideen aufgelockert werden, die man so noch nicht gesehen hat. Grundsätzlich geht es wie gesagt darum, das Hotel zu einem Luxustempel aufzurüsten und die Konkurrenten auf der Wewaii-Insel auszustechen. Da unser Hotel zu Beginn wirklich nicht gerade sehr einladend aussieht, versuchen wir zunächst mit ein oder zwei Freizeitangeboten und ein paar Sonnenliegen einige weniger anspruchsvolle Urlauber zu uns zu locken. So kommt etwas Geld in die Kasse und wir können erstmal den ganzen Müll wegschaffen, der den Weg zum Strand verziert. Nach und nach entwickelt sich so die Hotelanlage und wenn wir erst das nötige Level erreicht haben, um größere Felsbrocken aus dem Weg zu schaffen, ist es an der Zeit, zu expandieren und weitere Angebote bereit zu stellen, um mehr und vor allem bessere Urlauber anzulocken.
Um überhaupt an Urlauber zu kommen, müssen wir am Flughafen die entsprechenden Flüge der (Billig-)Airlines überprüfen, um dann direkt vor Ort um die Passagiere zu buhlen. Das ganze läuft in einer Art Auktion ab, bei der jeder anwesende Hotelmanager mit Werbungspunkten auf einzelne Gäste bieten kann. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag und darf den Urlauber bei sich aufnehmen. Die Urlauber selbst unterscheiden sich in verschiedenen Merkmalen:
* Urlaubskasse: Je mehr Geld der Urlauber dabei hat, desto mehr kann er bei uns ausgeben.
* Urlaubsdauer: Sind die Urlauber schneller wieder weg, werden die Betten schneller wieder frei und können neu vermietet werden.
* Anspruch: Jeder Urlauber hat einen gewissen Anspruch, der in Sternen gemessen wird. Man sollte keine Urlauber zu sich locken, deren Ansprüchen man nicht gerecht werden kann, ein Zwei-Sterne-Urlauber wird mit billigen Plastik-Liegen schließlich nicht zufrieden zu stellen sein.
* Interessen: Jeder Urlauber hat einige Interessen, denen er im Urlaub nachgehen will. Diese Interessen können von bestimmten Gebäuden im Hotel erfüllt werden (Um z.B. sportbegeisterten Gästen etwas zu bieten, brauchen wir erstmal einen Sportplatz, usw.).
Auch hier spricht man wieder gekonnt verschiedene Spielertypen an: Da die Urlaubsdauer meistens bei über einem Tag (Echtzeit) liegt, reicht es für Gelegenheitsspieler aus, einmal am Tag kurz neue Gäste zu ersteigern und vielleicht einige Bauaufträge zu geben. Durch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten rund ums Hotel und der Möglichkeit, spontane Aktionen (Strandparties, Animation, etc.) zu starten, kann man sich aber auch sehr gut länger aufhalten und entspannt das eine oder andere Stündchen spielen. Sogar der Chat, den ich normalerweise bei solchen Spielen als erstes abschalte, stört nicht im geringsten und wirft ein gutes Licht auf die Community. (Was möglicherweise an der Tatsache liegt, dass man fremden Hotels keine Schlägertrupps vorbeischicken kann und es auch sonst nicht darum geht, die anderen Hotels dem Erdboden gleich zu machen. *g*)
Obwohl Wewaii als seitenfüllendes Flash-Game daherkommt, ist es weitgehend performant, und das trotz wirklich gelungener und hochauflösender Grafiken. Es macht schon Spaß, seinen kleinen Urlaubern zuzusehen und alle Details der Landschaft zu erkunden. Beim Zoomen stockt das Spiel selbst auf meinen Desktop-PC ab und zu, das trübt das Spielvergnügen aber nur minimal. Insgesamt bin ich tatsächlich begeistert und kann jedem nur empfehlen, selbst einen Blick auf das bis jetzt innovativste Spiel des Jahres zu werfen.

Nachdem vor ein paar Tagen endlich die Open Beta von Wewaii (ehemals Projekt Hawaii) gestartet ist, darf ich nun offiziell darüber schreiben. Während der Closed Beta bin ich nämlich sozusagen zum Fan geworden, weil es TG Nord hier wirklich geschafft hat, ein ganz neues Spielkonzept zu etablieren. Und mit Spielkonzept ist nicht gemeint, ein paar neue Grafiken aus einem exotischen Setting über das klassische Aufbau-Strategie-Konzept zu stülpen.

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Geschrieben von Sascha

12. Mai 2009 um 21:39

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Rise of Gods

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Nachdem ich ja nun schon mehrfach darauf hingewiesen habe, dass ich Rise of Gods spiele, sollte ich jetzt auch endlich mal was dazu sagen. Ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass ich immernoch nicht genau weiß, was ich davon halten soll. ROG ist ein klassisches Aufbaustrategie-Spiel im Mittelalter/Fantasy-Setting, wie immer werden Rohstoffe abgebaut, Einheiten gebaut, Gegner verhauen, eigentlich nichts besonderes. Was ich hier allerdings interessant fand, ist sozusagen der „göttliche Aspekt“, denn statt eines schnöden Königs verkörpern wir hier gleich einen Gott. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Sascha

17. März 2009 um 10:57

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KingsAge

mit 7 Kommentaren

Das Problem bei vielen Browserspielen ist, dass man sich tatsächlich durchlesen sollte, worum’s geht. Gut, man kann auch einfach drauf losspielen und sich in seiner Naivität erfreuen, wie gut alles läuft. Heute musste ich erfahren, wie so etwas endet: Man loggt sich eines schönen Morgens ein und stellt fest, dass alles, was man in den letzten Wochen in bester „Sim City“-Manier aufgebaut hatte, jetzt einem gewissen PrimusInterPares gehört… Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von Sascha

25. Februar 2009 um 23:05

Veröffentlicht in Angespielt

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Rise of Gods – Beta

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Am Samstag beginnt die (von mir) heiß ersehnte Beta von Rise of Gods. Eigentlich bin ich aufbaustrategie-technisch gerade etwas überversorgt mit Kingsage und Demonlords, aber das kann ich mir nicht entgehen lassen. Wer sich noch an das gute alte Populous erinnert (das ist fast 20 Jahre her, kaum zu glauben), dem wird’s bei Rise of Gods die Tränen in die Augen treiben. Endlich wieder Gott sein! Endlich wieder die Welt nach den eigenen Vorstellungen formen und seinen Anhängern Frieden, Glück und Reichtum bescheren (und den Anhängern der anderen den Boden unter den Füßen wegklicken und ihnen beim Ertrinken zusehen *g*).

An Populous wird Rise of Gods selbstverständlich nicht herankommen, aber trotzdem bin ich auf das doch zugegebenermaßen sehr reizvolle Setting und die Umsetzung gespannt. Wir werden sehen (und lesen)…

Geschrieben von Sascha

12. Februar 2009 um 17:53

Veröffentlicht in News

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